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| (Unter
uns...) |
| "Mein
Name ist Sylvia. Und ich mache Lieder" |
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Schreiner machen Tische, Maler machen Wände bunt, Kinder
machen Blödsinn. Menschen machen sich Gedanken (oder auch
nicht), Kleider machen Leute und ich? Ich mache Lieder. Was sonst
sollte eine Liedermacherin wohl machen? |
Meist sind sie nachdenklich, melancholisch und manchmal ein wenig
traurig. Ich glaube, es liegt daran, dass ich zu sehr über
Vergangenheit und Gegenwart nachdenke. |
| Wenn
ich ein Problem habe, wenn es mir nicht gut geht, wenn ich mich
verliebt habe, wenn ich meine Gedanken nicht sortieren kann, wenn
ich keine Entscheidung zu treffen vermag; ja - selbst, wenn ich
mich über etwas richtig freue; bei einem jeden "Wenn"
setze ich mich hin und mache ein Lied. Damit ist allen geholfen:
Der Sache an sich, weil sie benannt worden ist; mir selbst, weil
es mir danach besser geht und natürlich Euch, weil Ihr Euch
diese Lieder anhören könnt. Ach, wenn nur alles so einfach
wäre! |
Wer
weiß, vielleicht findet sich so mancher in meinen kleinen
Geschichten wieder...
Eine
Art Künstlerischer Lebenslauf:
Mein erstes eigenes Lied schrieb ich mit
14 Jahren. Als ich in der folgenden Zeit mit Freundin Astrid
als "Duo Regentropfen" zu Country Festivals und ähnlichen
Events auftrat, kamen weitere hinzu. Es waren gute und lustige
Jahre, in denen unser Duo durch das Erzgebirge tingelte.
Nach vielen Jahren musikalischer Pause (Familiengründung)
und einem Umzug in die Dresdner Neustadt spielte ich öfter
für Freunde und Bekannte. Diese waren es auch, die mich
ermunterten, mit meiner Musik öffentlich aufzutreten. "Deine
Lieder wollen gehört werden", meinte eine gute Freundin.
Zur Bunten Republik Neustadt im Jahr 2003 war es dann soweit:
Ich stand seit vielen Jahren mit einem
wahnsinnigen Lampenfieber und einer mordsmäßigen
Erkältung vor einem begeisterten Publikum auf der Symbiose-Bühne
in der Alaunstraße.
Seitdem hat sich vieles geändert:
Ich trete als Liedermacherin in Lokalen,
Kneipen, bei Vereinen und zu Straßen- & Stadtfesten
auf. Mein Terminkalender ist besonders im Sommer gut gefüllt.
Im Sommer 2005 nahm ich oft die Gitarre und meine Mundharmonika,
Hocker und Hut, packte alles auf mein Fahrrad und fuhr an die
Unterführung der Augustusbrücke in Dresden. Dort ließ
ich mich nieder und spielte für die vorbei laufenden Passanten.
Hand aufs Herz, bereitete mir diese Art, meine Lieder unter
die Menschen zu bringen, am meisten Freude.
Heute fehlt mir hierfür leider die
Zeit. Ich betreibe ein Kultur- und Lesecafé, die Buchbar,
und veranstalte dort einmal monatlich einen musikalischen Hofabend,
zu dem ich Künstler und Musiker einlade, die dort aus Freude
an der Musik musizieren. Für mich als Musikerin eine facettenreiche
Bereicherung, auch einmal auf der anderen Seite, nämlich
der des Veranstalters zu stehen...
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| Impressionen/Review: |
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